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Rückblicke

 

 

 
 

e-logistics an der connect

Lörrach. gö. Auf Kernkompetenzen konzentriert, alles andere ausgelagert - aber Spielraum für weitere Optimierung bleibt dem Unternehmen in der Regel trotzdem: Er liegt dort, wo Informatik die Partner ideal zusammenbinden kann. Was e-logistics heute kann und morgen ermöglicht, war in Lörrach Thema von connect-Dreiländereck, einer Plattform für Kooperationen in der Region

Vor allem gute Spediteure, die inzwischen Logistiker heissen, beherrschen die Grundform von e-logistics: Sie führen zum Beispiel für ein Fertigungsunternehmen das Lager, kommissionieren, transportieren. Die Anforderungen an e-logistics steigen, wenn mehr als nur zwei Firmen zusammenarbeiten und Logistiker den Kitt zu liefern haben. Auch dafür zeigten neun Spezialisten bei connect-Dreiländereck Lösungen - neun von 25, die ihre Software und ihr Modell für die Präsentation eingereicht hatten.

Die Zukunft stellt noch höhere Anforderungen an e-logistics: Sie darf zwischen kooperierenden Unternehmen die Verbindungen nicht zementieren, sondern muss flexibel sein für wechselnde Partner, die sich elektronisch nur anzudocken brauchen. Das funktioniert so richtig noch nicht mit heutiger Software; die Grossen der Informationstechnologie-Branche arbeiten an Lösungen.

In den Räumen des Innovations-Centers Lörrach (Innocel) hörten und diskutierten 70 Fachleute aus rund 50 Unternehmen, wieZ usammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg elektronisch abgebildet und geführt wird. Manche haben bereits Lösungen für sich gefunden. «Alle wissen, dass der Verbund unter Unternehmen noch nicht optimiert ist. Und zu wenige nehmen dafür derzeit Geld in die Hand», kommentierte am Abend Jürgen Treffert, Fachleiter für Wirtschaftsinformatik an der Berufsakademie Lörrach und als Leiter des Steinbeis-Transferzentrums BusinessConsulting auch Mitveranstalter von connect-Dreiländereck.

Badische Zeitung, 26. Juni 2003

 

 

 


 

 
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